Samsung Galaxy K Zoom – Die Kamera unter den Smartphones

Samsung Galaxy K Zoom – Die Kamera unter den Smartphones

24. März 2015 0 Von Steve
Geschätzte Lesezeit: < 1 Minute

Fotografieren wurde nicht erst seit dem Hype um das Selfie ein Renner bei den Smartphones. Die günstigen Kompaktkameras leiden heute schon unter den neuen Trend Smartphone Kamera. Genau dort will Samsung nun mittlerweile in der 3 Generation mit dem Galaxy K Zoom noch einen drauf legen und zeigen was es heißt eine Smartphone Kamera zu sein. (Samsung Galaxy Kamera und Galaxy S4 Zoom Smartphone Kameras)

Nokia einst mit den ersten PureView Smartphone und der legendären 41MP Kamera für aufsehen gesorgt, ist heute noch eine PureView Kamera aus dem Hause Microsoft wie beim aktuellen Lumia 930 und den Vorgänger Lumia 920 ein absoluter Geheimtipp. Wenn gleich HTC mit der Ultra Pixel zeigt es sind nicht immer die MegaPixel die das gute Bild machen, hat auch Sony schon mit den QX10 – QX100 Aufsteck Linsen “Jetzt mit 1″ Zoll Sensor” den nächsten Markt im Visier. Wie ihr seht, der Bereich ist heiß umkämpft. So bringt Samsung es mit der neuen Galaxy K auf den Punkt. Wir ziehen den Kamera Test vor und bringen die Technischen Daten am Ende. Vorab schauen wir uns das Smartphone ähm Kamera – ne Smart-Kamera-Phone genauer an.

Handling

Was für ein Knochen ist der erste Gedanke, schwer, kopflastig, ja fast ungewöhnlich dick. 200 Gramm sind heute ungewöhnlich schwer. Dennoch liegt es sehr gut in der Hand und sogar die Bedienung mit einer Hand ist möglich. Sofern man den Zeigefinde am Kameraobjektiv zur Stütze ablegt. Mal flach auf den Tisch legen ist mit der Rückseite nicht möglich. Der Materialmix und das teils Metall Design gefällt und zeigt ein klassisches Samsung.

Steil Berg auf - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Der Home-Button zählt ihr ebenso dazu wie die SD Erweiterung, die sogar auf der Gehäuse Seite angebracht ist und ohne den Akku zu entfernen gewechselt werden kann. Mittig im unteren Bereich der Micro USB Anschluss.

Samsung Galaxy K

Eine eigene Kamera Hardware Taste wie derzeit nur mehr bei einigen Xperia Smartphones und Lumia´s zu finden ist beim Galaxy K ebenso verbaut. Gleich darüber befindet sich der Power-Button und Lautstärken-Wippen. Die 3,5mm Buchse ist auf der Gehäuse Oberseite angebracht. Ein waschechtes Samsung.!

MicroUSB und Kamera Butto - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Dabei ist das Samsung Galaxy K nicht nur ein Smartphone und das wird einem klar sobald man sich die Rückseite genauer betrachtet. Unübersehbar steht hier eine Kameralinse hervor, wie bei dem Lumia 41MP Smartphone, jedoch hier ist es eine satte 20MP Kamera mit einem starken 24 mm Weitwinkel.

Sprüche wie – was hast du den da für ein Teil am Ohr oder telefoniert man jetzt schon mit der Kamera kommen öfters. Dem kann man mit einem lächeln begegnen und mit einen Oha entgegen wirken zeigt man was hier für ein gutes Stück Technik verbaut ist.

Rückseite - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Wer nun vermutet das dabei auf das gute finish in Sachen Verarbeitung vergessen wurde, da muss man sagen: Ja, ist alles aus Kunststoff. Und Nein keine schmalen Ränder am Display nein kein Design Highlight und dennoch Spaltmaße sind selbst am Akkudeckel rund um das Objektiv nicht aus zu machen. Der Akku Deckel selbst hat ein leichte Gummierung und ist so besonders griffig und zeigt sich von seiner besten Seite. Saubere Arbeit Samsung. Wo wir dann schon bei der Kamera selbst wären, worum es eigentlich hier beim Test geht. Mehr zum Thema Akku, Benchmark und Verbindungsstatus, – etwas später.

Kamera

Privat kann der Sensor bei einer Kamera niemals Groß genug sein. Am Smartphone jedoch ist dann doch bei einem 1,2/3 Sensor dann Schluss. Dann müssen andere Qualitäten her halten. Lumia mit der PureView Technik, HTC mit den Ultra Pixel, Sony setzt auf seine Kompaktkamera Sensoren und Samsung sagt, mehr Zoom braucht der Fotograf. Die Brennweite beim Samsung Galaxy K Zoom reicht von stolzen 24mm bis hin zu 240mm also gleich 10 fach optischer Zoom. Zugegeben Sony verbaut so was handlicher in einer Kamera Only wie man es bei der Sony WX200 sehen kann. Einzig das Smartphone Lumix CM1 von Panasonic bringt derzeit sogar schon einen 1″ Zoll Sensor, verzichtet jedoch wieder auf den Zoom.

Objektiv - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Zwar ist die Lichtstärke jetzt nicht ein Jubelschrei wert, dennoch sind die f3,1 auf f6.3 ein ordentlicher Wert bei einer Kompakt-Kamera, damit wird auch bei unserem Test die Galaxy K verglichen. Der Sensor ein CMOS liefert 20,7MP netterweise kann diese Kamera nicht nur im Industrieformat 16:9 sondern auch im klassischen Fotoformat 3:2 fotografieren.

Samsung Galaxy K Kamera Möglichkeiten

Ein Linsenverschluss besitzt die Kamera ebenso der jedoch hinter dem Linsenglas verbaut ist, so wirkt die Kamera optisch geschlossen, geschützt ist aber so die Kameralinsenglas keineswegs. Dafür ist die Starkzeit gelungen, bedenkt man dass hier doch ein Android als Verwaltung der Kamera spezifischen Gimmicks herhalten muss.

Vorweg wer gerne Selfies schießt sollte nicht auf die eher schwache 2MP Frontkamera setzen. Lieber auf Portrait Modus bei der Hauptkamera setzen, den Selbstauslöser aktivieren das garantiert bessere Bilder. Kurz vorne Smartphone hinten Kamera so könnte man es in wenigen Worten erklären.

Kamera Funktion der Samsung Galaxy K Zoom

So ein reichhaltiges Szenen Portfolio wie es die Samsung Galaxy K Zoom mit sich bringt haben wir zuletzt bei der Samsung NX Mini Systemkamera gesehen, ob alle Funktion 100% auch wirklich perfekt umsetzbar sind, sei mal so dahin gestellt. Kreativität beim Fotografieren ist aber mal garantiert.

Szenen Modus - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Ein Highlight ist der Touch-Fokus.- Belichtungsmodus. Damit wir ermöglicht per Fingertipp am Display sich den Fokus direkt auf ein gewünschtes Motiv zu legen und mit Hilfe des zweiten Kontrollkästchen die Belichtung jedoch auf einen anderen Bereich. Man könnte von manueller Belichtungssteuerung per Touch-Bedienung sprechen. Klappt hervorragend gut und bringt sehr gute Ergebnisse gerade bei Gegenlicht und teils Bildbereichen mit vermehrt dunklen Elementen.

Ebenso kann man in der Schnelleinstellung zusätzlich über die Auflösung des Bildes, das Format, die Selbstauslösezeit, den Blitz und sogar eine Signatur dem Bild gleich voreinstellen. Bei den schier unendlichen Möglichkeiten vergisst man fast ein Smartphone in Händen zu halten.

Einstelliungen und Fokus - Samsung Galaxy K

Video Aufnahme und Bearbeiten

Ein sehr nettes Gimmick ist die Möglichkeit bei der FullHD 1080p Videoaufnahme parallel ein Standbild der jeweiligen Szene zu erstellen. Sehr praktisch und ermöglicht so gleich die besten Bilder vorab zu posten bevor das Video bereit ist allen gezeigt zu werden. Denn ein kleines Video-Schnitt-Programm ist auch sogleich mit dabei um unpassende Szenen heraus zu schneiden. Echt gelungen das Menü von Samsung. So langsam wird klar warum über 4GB an Speicher für die Software drauf geht.

Testbilder der Samsung Galaxy K Zoom

Jedoch jetzt möchten wir euch unsere Bilder die wir mit der Samsung Galaxy K Zoom eingefangen haben zeigen. Winter Impressionen am Hintersteinersee Tirol/Scheffau – es war ein herrlicher Wintertag und perfekt um das Können bei so teils schwierigen Lichtverhältnissen und Kontrasten zu testen. Alle Bilder sind unbearbeitet und zeigen das echte Resultat der Kamera.

Modus Manuelle Bedienung

Wir schalteten hier teils auf manuelle Belichtung um. Die Grenzen liegen bei maximal 1/2000s und eher untypischen 16 Sekunden Verschlusszeit. Der ISO reichte von mindestens ISO 100 bis ISO 3200. Aber seien wir uns ehrlich, über ISO 800 sollte man nicht fotografieren. Für eine „Smartphone“ Kamera ganz gute Werte.

der Weg zum See - Smasung Galaxy K - SmartCamNews

Modus Gegenlicht

Sehr gut arbeitete die Kamera bei Gegenlicht, zwar waren dann Lichtreflektionen am Bild zu erkennen die Qualität litt nicht darunter. Trotz starkem Sonnenschein und sehr heller schneereicher vom Sonnenlicht durchfluteter Winterlandschaft konnte man dass Ergebnis sehr gut am Display ablesen. Wenn man sich auch gerne teils mehr schärfe zum betrachten der Bilder am Super AMOLED 4,8 Zoll Display gewünscht hätte, 1280×720 Pixel bei dieser Größe dann doch als ok durch geht.

Bootshaus im Eis - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Modus HDR

Wir wollte auch den HDR Modus testen, hier übernimmt zwar die Kamera wieder die Regie, das Bild selbst muss sind nicht verstecken. Etwas übertrieben fanden wir das bei jeden umschalten einer Funktion stets der Assistent zu Hilfe kam und ein PopUp einblendete mit was wir eben fotografieren und wie damit zu hantieren sei. Ein „?“ als Info Taste im Display würde reichen. Nichts destotrotz das HDR liefert gute Werte wenn auch ein wenig Schärfe am Randbereich.

die kälte im Bild - Hintersteinersee - Samsung Galaxy k - SmartCamNews

Modus Schnee/Strand

Hier war dann echtes arbeiten angesagt, die Kamera verweigerte ein paar mal den Fokus, nachdem wir diesen Manuell vorgegeben haben wollte schlussendlich auch die Kamera uns diesen Moment der Morgensonne im leichten Frühnebel doch noch einfangen lassen. Hier ist erneut der Vorteil des Touch-Fokus mit Touch-Belichtungs-Bereichs-Auswahl eine große Hilfe.

Modus Strand und Schnee - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Modus Panorama

Die Samsung Galaxy K Zoom besitzt gleich mehrere Panorama Funktionen. Die Klassische mit 180 Grad Schwenkpanorama, das 360 Grad Rundum Panorama welches auch vermehr immer wieder bei Google Earth beim StreetView im Einsatz kommt. Aber auch eine Virtuelle Tour kann erstellt werden. Diese ist bekannt von diversen Online-Buchungsportalen wenn man eine Tour durch das Zimmer, die Anlage des Hotels oder Nahe liegende Golfanlage macht. Leider ist das alles nur am Smartphone zu betrachten möglich in dem Testzeitraum konnten wir nicht in Erfahrung bringen ob wir das auf den PC oder in ein Soziales Netzwerk Online stellen können.

Panorama - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Modus Moment Aufnahme

Auch hier konnten wir nicht anders und haben sogleich der Kamera die Arbeit überlassen. Im Modus Moment Aufnahme versucht die Kamera immer den Fokus auf das stets auf das Zentrum auszurichten. Den Auslöser dann selbst zu drücken erzielt dann meist das bessere Ergebnis. Wenn es immer wieder nett ist Tiere zu fotografieren, als würden sie es spüren das ein Objektiv auf sie gerichtet ist, stets gekonnt an der Linse vorbei schauen. Wir sind kein Jäger, wenn auch dann doch in einer gewissen Art und Weise.

Alpaka - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Beim zweiten Versuch gelang es uns dann schon besser auch wenn ein Schneemann und eine Schneekatze als Tarnung her halten mussten. Die hohe Schärfe die diese Kamera trotz des 1,2/3“ Zoll Sensors erzielt lässt selbst Pocketkameras das fürchten lernen. Die Utensilien auf den Schneefiguren aber auch die Katze selbst sind sehr gut auf den Sensor gebannt geworden.

Katze Schneemann - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

Modus Makro

Zugegeben Makro Fotografie hat sich zu einer kleine Leidenschaft bei beim Testen entwickelt. Erstaunlich was die Kleinen Sensoren und die Objektive deren Kameras so leisten. So musste auch diese Funktion im Test beweisen wie gut sie ist. Per Touchscreen den Fokus zu setzen und im Automatik Modus die Kamera die Schärfe regulieren zu lassen ist ein leichtes. Das Ergebnis jedoch, ist ein wirklich „GUT getroffen“ alle mal Wert. Zumal bei starkem Gegenlicht und Schnee kein leichtes ist, hier den Fokus richtig zu treffen. Die Galaxy K machte hier kein großes Drama daraus, zack war das Motiv auf der Speicherkarte.

Makro - Samsung Galaxy K zoom - SmartCamNews

Modus Brennweite der Samsung Galaxy K Zoom

Kommen wir nun zu den eigentlichen Vorteil der Galaxy K. gegenüber anderer Smartphone Kameras. Hier ist zum einen das gute Weitwinkel von 24mm herkömmliche Smartphone Kameras besitzen teils nur 28mm. Sowie die stolze Brennweite im Tele von 10 fach optischen Zoom was stolze 240mm nach Kleinbild entspricht. Um euch dies besser Darstellen zu können hier zwei Bilder. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut und bringt auch bei Maximalen Tele noch alles Scharf aufs Bild.

Modus Blitz

Zugegeben der Blitz eines Smartphone reicht vielleicht um einen kurz zu blenden, ein brauchbares Bild entsteht aber bei Dunkelheit mit dem Blitz eines Smartphone eher selten. Ganz anders das Smasung Galaxy K Zoom. Wie es die beiden Bilder, aufgenommen in einem Lokal gut zeigen, einmal mit und ein weiteres Bild ohne Blitz. So werden die Partybilder dann doch noch als gut empfunden. Wenn man eine Aufnahme macht – wird einem klar wie gut diese Blitz wirklich ist, wenn auch Food Fotografie bestimmt nicht die Stärken der Kamera sind. 

Fazit zur Kamera

Zum einen überzeugt die Pocket-Kamera im Smartphone mittlerweile in der 3. Generation zur Gänze. Die Bildqualität liegt auf Höhe einer guten Kompaktkamera. Das Weitwinkel und der Telebereich sind eine starke Leistung und die unzähligen Szenenmodus Funktionen sind nett gemeint. Da meist mit iAuto Modus und dem Touch-Fokus fotografiert wird kommt es selten vor die zu aktivieren.

Bis hier her ein klares kauft euch das Galaxy K Zoom wenn ihr gerne fotografiert. Mehr Foto steckt derzeit in keinem Smartphone drin. Das fehlen der 4K Movie Aufnahme wäre hier das einzige was uns dazu einfällt als Kritik anzufügen.

So nun geht’s es zum Smartphone und deren Hardware im Test.

Unboxing

Unboxing - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Alles was rein muss, ist dabei. Ladekabel, 220Volt USB Stecker, Kopfhörer, Akku und kleines Handbuch. Richtig – Samsung ist immer noch einer der wenigen der die Akkus wechseln lässt. Beim Galaxy K auch nötig aber dazu später mehr.

Hardware

Samsung zeigt immer gerne was an Technik heute so alles in einem kleinen Gehäuse rein passt. Beim neuen Samsung Galaxy K ist ein Exynos 5 Hexa-Prozessor verbaut. Eine Kombi aus QuadCore mit 1,7Ghz und einem DualCore mit 1,2Ghz hinzu kommt ein 2GB RAM. Selbst der Akku ist mit 2430mAh recht ordentlich. Sogar LTE* bringt die telefonierte Kamera gleich mit.

Samsung Galaxy K - Prozessor

Was sich Anfang sehr gut ließt stößt beim Rest an Unverständlichkeit liegt es dann doch unter dem aktuellen Mainstream der Smartphones. Das 4,8 Zoll Display besitzt nur 1280×720 Pixel. Ebenso wurden „nur“ 8GB Speicher verbaut von dem dank unnötiger aufgeblasener Samsung UI auf mickrige 4GB zusammen schrumpft, immerhin ist per MicroSD bis 64GB erweiterbar. Dafür kann es als gutes Extra Kabellos geladen werden.

Akku und Wireless Charger - Samsung Galaxy K - SmartTechNews

Technische Daten und Leistung im Einzelnen

Wir testen immer noch ein Smartphone und so sollte auch dieser Bereich nicht ganz weg gelassen werden. Wie Eingangs schon erwähnt steckt hier ein Exynos 5 Hexa-Prozessor unter der Haube. Klingt nach richtig viel ist es aber dann doch nicht. Anders gesagt viel Akkuverbrauch mit wenig Leistung in der Umsetzung. Schauen wir uns das in Zahlen genauer an. Eines vorweg das gelobte bisher steht immer noch über den Kritikpunkten die hier nun gelistet werden.

Verbindungen

Hier ist es recht gut aufgestellt, neben Bluetooth 4.0, dem NFC, GPS, WLan und per MHL auch HDMI unterstützt stimmt nur eines nicht, LTE. Bisher kann das Samsung Galaxy K Zoom nur im HSDPA Netz sich einbuchen. Grund: Samsung hat bisher nicht seine Software und deren Treiber gut genug an die verbaute Hardware angepasst. Per Software Update wird es nachgereicht – so bei einem Provider auf dessen Homepage zu lesen.

LTE bei Samsung Smartphpone - Quelle drei at.png

Akku Leistung

Der Energiesparmodus macht auf Dauer keinen Spaß. Wird der Energiesparmodus aktiviert erreicht man einen Tag Aktivzeit mit dem Galaxy K. Ohne dessen ist nach weniger als 8 Stunden der Strom aus, trotz eines 2430mAh Akkus.

Wer es auf den Höhepunkt der möglichen Stromsparfunktion treiben möchte, aktiviert den Ultra-Modus. So sind nur mehr Funktionen wie Telefonieren, SMS schreiben und die Kamera zur Verfügung. Perfekt wenn man eben auf einen Citytrip sich befindet und so die Kamera eher nutzt als ständig eine Statusmeldung zu posten. Aber back to the 90´s ist dann doch nicht an der Tagesordnung.

Akku Leistung Samsung Galaxy K

Benchmark

Erstaunt dass ein solcher Prozessor so lahm ist. Richtig: Auf AntuTu getestet liegt das Samsung Galaxy K erst auf der 2 Seite im Mittelfeld. Leider wird das Smartphone bei gewissen Anwendungen so herab gebremst das man sich wundert warum Samsung hier teils so kleckert. Im erwähnten Energiesparmodus wird dann aber der Start von Navigation und Streaming Apps doch spürbar verlangsamt. Zu abstürze kam es nie zu nervigen Wartezeiten eher selten.

Benchmark Samsung Galaxy K

Menüansicht

Wir haben es so richtig genutzt. Gut 100 Apps wurden auf das Galaxy K installiert. Von Datei-Manager, Musik-App, Mobile Office, Navigation, Spieleklassiker, unzählige Cloud ,- Foto,- und Streaming Dienste.

Kurz zur Menügliederung selbst. Nicht nur am Screen selbst wie bekannt vom iPhone können Ordner erstellt werden auch im Menü ist das erstellen von Ordnern möglich. Kurz: typisch Samsung Ui. So liegt am Screen nur das nötigste und im Menü findet man schnell was man so braucht.

Menü und Apps Ordner - Samsung Galaxy K - SmartCamNews

SpeicherbelegungHelium das App

Von viel kann man nicht sprechen, bringt das Galaxy K „nur“ und wirklich nicht mehr zeitgemäßen 8GB Speicher mit. Von dem gerade mal 4GB zur freien Nutzung verfügbar bleiben. Nachdem wir unsere Test-App´s auf das Smartphone übertragen haben, das im gesamten 100 App mit sich bringt, war schon das Ende der Fahnenstange bezogen auf den Speicher erreicht. 

Gerade mal 500MB waren noch frei. Beim erkunden warum hier schon zur Gänze der Speicher belegt ist kam dass App Helium als Sündenbock hervor.

Den Temporären Speicher der App „Helium“ und Zwischenspeicher Daten gelöscht schon waren wieder 2,3GB freier Speicher am Galaxy K verfügbar.

Navigationskarten oder Spiele-Dateien sind aber dann nicht mehr möglich hier nachzuladen. Dafür reicht der Speicher nicht. Also weniger Apps und gezielte Auswahl schon könnte der Speicher reichen. Es ist der Schwerpunkt Kamera und nicht Gaming und Navigation. Zugegeben wer hat 100 App am Smartphone  😆 

Speicherauslastung - Samsung Galaxy K

Alle Technische Daten zum Samsung Galaxy K

Besucht einfach die Homepage von Samsung

Fazit zum Smartphone

Das Smartphone an sich bringt keine echten Highlights mit was es auch nicht nötig hat, ist hier das Ziel ein anderes. Die Größe, das Gewicht steht hier außer Frage. Es ist doch mehr eine telefonierende Kamera als eher ein Smartphone mit Kamera.

Die verbaute Hardware abgesehen von der Kameratechnik haut so völlig daneben. Da rettet auch der 2GB RAM nichts mehr. Schnell kann es sein das Galaxy K, auch ein recht flüssiges Arbeiten ist möglich, so dass ein Samsung Liebhaber stets zufrieden sein wird.

ABER und das ist nicht nachvollziehbar: Mit einen Exynos 5 Hexa-Prozessor zu werben der im Dual-Core Modus so in die Knie geht das selbst die Kamera beim Start den Prozessor an eine Nahtotgrenze treibt und im Normalbetrieb es besser wäre sich noch gleich einen 15.000 mAh Powerbank bereit zu legen ist wohl Marketingmäßig völlig daneben gegangen.

Der mickrige Speicher von 8GB von dem gerade mal 4GB nutzbar sind, ist für das Jahr 2015 wirklich ein NoGo. Was bringt einem eine SD Erweiterung wenn gewisse Apps wie unteranderem die Navigation zwingend auf den internen Speicher zugreifen wollen. Zugegeben eine 32GB MicroSD kostet heute ein Apfel und ein Ei aber bisschen mehr Interner-Speicher hätte es dann doch sein dürfen.

Ein guter Quad-Core Prozessor und 16GB Speicher wären hier am Ende das bessere Ergebnis gewesen.

Quelle: Samsung

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