Das fotografische 1 mal 1 (Teil 1) – welche Kamera

Das fotografische 1 mal 1 (Teil 1) – welche Kamera

25. März 2014 0 Von Lassito
Geschätzte Lesezeit: 13 minutes

 

 

Teil 1 – welche Kamera

 

Wir ihr mitbekommen habt, hat unser Team von smart-tech-news.eu Zuwachs in Form eines neuen Kamerablogs bekommen. Wir im Team sind allesamt begeisterte Hobby- und Freizeitfotografen mit unterschiedlichsten Auffassungen was Fotografie angeht. Jeder von uns hat seine Anschauung was Kameras betrifft und genau dieser Frage wollen wir in unserem ersten Teil (Welche Kamera ist die Richtige), nachgehen.

 

Vorab:

Jedem geht es gleich. Man begeistert sich für eine Sache und will sich dann das dazugehörige Material kaufen, doch steht man meistens alleine da und erkundigt sich eventuell im Internet über mögliche Kaufoptionen. Aber auch der Fachmarkt vor Ort sollte nicht außer Acht gelassen werden, denn arbeiten dort oft Mädchen und Jungs die Ahnung von der Fotografie haben und deshalb vielleicht schon wissen, welche Kamera gerade angesagt ist. Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, wenn einem der Verkäufer nur die teuerste, aber nicht die Beste verkaufen will.

 

Die beste Kamera:

Das Bestreben eines Käufers geht zum Großteil in die Richtung die Neueste und stärkste Kamera kaufen zu wollen. Nicht selten will man zu Testsiegern greifen. Ob jedoch genau diese Kamera auch die Kamera ist die für jemanden selbst die „Beste“ ist, ist zu bezweifeln. Keine Kamera wird zu 100% die Passendste sein.

Genau aus diesem Grund greifen viele Neulinge zum helfenden Dr. Google bzw. dem Internet. Dort kann man viele Testberichte und Reviews lesen, die einmal mehr eine Kamera ins rechte Licht rücken und einmal weniger.

Jeder hat so seinen eigenen Anschauungen und auch ein anderes Verständnis betreffend Bedienung und Qualität.

Wir im Team lesen auch gerne Bewertungen von Amazon oder anderen Verkaufsportalen. Wichtig ist es oft zu wissen, wie gewöhnliche User über das Produkt denken und dieses bewerten, zumal wir ja hier von der Kamera-Auswahl im Hobbybereich reden.

Geht man davon aus, dass der Hobbyuser normalerweise nur Bilder in 9*13, 10*15 oder 13*18 ausdruckt dann kann man sich schnell mit einer Kompaktkamera zufrieden geben, die für € 80,- und mehr zu kaufen ist.

Bei dieser Preisklasse sollte man jedoch das die gesamte Bildqualität nicht außer Acht lassen, denn um dieses geht es auch zu einem überwiegenden Teil. Ich habe nichts davon, wenn die Kamera cool aussieht, aber miserable Bilder liefert.

Viel wichtiger ist es, sich erstens Gedanken über Gewicht und Größe zu machen. Klar, eine DSLR wie die Canon 1100D bekommt man heute schon für gutes Geld, aber will man wirklich immer etwas Gepäck mit herum schleppen?

Der oftmals vorkommende Konflikt, z.b. bei einem Spaziergang am Wochenende seine DSLR ala Nikon D7000 mitzunehmen, ist berechtigt, denn man braucht nicht nur den Body sondern vielleicht auch noch 2-3 Objektive um für alle Aufnahmesituationen das Richtige dabei zu haben. Hier denke ich aber nicht Mal an ein Stativ sondern eventuell nur an Reisestativ.

smartcamnnews.eu-das fotografische 1 mal 1-kameras

Kamera-Vielfalt

Neben der Größe und dem Gewicht ist abzuwägen, welchen Brennweitenbereich, wie die Energieversorgung oder sogar das Zubehör zu bewerkstelligen ist.

Grundsätzlich aber unterscheiden wir erstmal mehrere Kameratypen:

  • Kompaktkameras: geringes Gewicht, kleine Größe, einfache Bedienung, Weitwinkel-mittlerer Telebereich

  • Bridgekameras: größer als Kompakte, hoher Brennweitenbereich, mehr Gewicht, ähnliche Bedienung wie DSLR, oft mit Sucher und Blitzschuh

  • Systemkameras: Aussehen wie Kompakte, Wechselobjektive, viele Funktionen, ähnliche Bedienung wie DSLR, größere Sensoren deshalb besseres Rauschverhalten (micro four Thirds, APS-C, Vollformat), hohe Bildqualität

  • SLR: die größte Gattung von Kameras, Wechselobjektive, großer Sensor bis Vollformat, Einstellungen spezifisch möglich, hohe Bildqualität, viel Zubehör,

 

Zusammengefasst unterscheiden sich die Kameratypen eben wie folgt:

  • Größe

  • Gewicht

  • Bildqualität

  • Brennweitenbereich

  • Energieversorgung

  • Ausbaufähigkeit (Fernauslöser, Blitzsystem, Objektive und Konverter)

 

Displayunterschied - Damals und Heute

Displayunterschied – Damals und Heute

Hat man sich nach langem hin und her für einen Kameratyp entschieden so ist es ein leichtes, sich auf die Bildqualität zu stürzen. Diese wiederum wird dann auch noch von verschiedensten Faktoren beeinflusst, wobei wir hier herstellerspezifische Dinge außen vor lassen.

  • Objektiv

  • Sensortechnik und Größe

  • Belichtungszeiten

 

Die Bildqualität einer digitalen Kamera ist nicht nur von der Megapixelzahl, sprich Auflösung abhängig. Wichtige Zutaten wie die Objektivqualität (Lichtstärke), die Sensorgröße, das Rauschverhalten oder auf die Farbdarstellung kommt es an.

Der Sensor kann eben nur das Festhalten, was einem der Fotograf sowie auch das Objektiv bietet. Hat man ein Objektiv mit einer Offenblende von etwa höchstens 4 so, wird es bei Dämmerung und Dunkelheit schon schwierig, noch genug Licht auf den Sensor zu bekommen. Um dies zu kompensieren bedarf es entweder einer langen Belichtungszeit mit Stativ oder eines hohen ISO Wertes. Und damit beginnt dann schon wieder das Problem mit dem Rauschverhalten. Gute Kameras wie die Nikon D7100 schaffen es bis ISO 1600 oder sogar 3200 noch halbwegs rauschfrei zu bleiben. Wird der Sensor kleiner, wird es enger.

Ihr seht somit, dass die Kamera immer nur so gut ist, wie das schlechteste Glied und dass alle Komponenten wichtig sind.

 

Ich und Steve (Redakteur) führen immer wieder Diskussionen darüber, welche Kamera die Beste ist.

Steve ist ein Fan von Bridge- Kompaktkameras. Er meint und ich zitiere ihn:”

Hi Markus

Also ich kann eigentlich fast aus dem Stegreif schreiben,

KOMPAKTE:

Kompakte Kameras sind für mich die Sony HX20V und die neue HX50V aber ganz neu die HX60 – warum:

Nun zum einen sind sie klein genug um noch überall dabei zu sein ,ebenso können sie mit guter Bildqualität und extrem guten Zoom überzeugen.

24 – 600 mm sind hier der Schwerpunkt ebenso das HD Video.

Eine weitere, die aber nicht mehr so Hosentaschen tauglich ist, wäre die Olympus SZ31 Warum? Im Grunde ist es dieselbe, wie oben die Sony´s, jedoch hat sie ein Touchscreen Display dabei und kann sogar beim HD-Filme parallel Bilder in voller Auflösung knipsen. Hat seine Vorteile sag ich euch.

Ein Favorit von mir jedoch, die Nikon P-Serie wie aktuell die P7800 bzw meine P7700 zwar im Weitwinkel und Tele nicht so stark, wie die oben genannten Kameras aber dafür extrem Lichtstark und dazu kommt ein Klappdisplay und wieder mal ein Sucher in der Pocketkamera sowie die manuelle Bedienung ala DSLR.

Für die UW-Welt bevorzuge ich die Olympus TG-2 bzw die TG-8er Serie. Olympus ist zwar laut Test in der Bildqualität nicht die Beste, jedoch in Sachen Verarbeitung, Speed und Einsatzbereich sind die unschlagbar. Dazu ermöglicht Olympus 1 mal im Jahr den Check der Kamera.

Wer sich aber aktuelle Kameras kaufen will, sollte sich die Panasonic TZ61 ansehen. Diese fasst eigentlich die oben genannten Kameras zusammen, Tele, Klappdisplay, Sucher sogar ein manueller Fokusring, jedoch an der Lichtstärke der P-Serie von Nikon kommt sie nicht ran.

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BRIDGE:

Hier ist zu sagen, wenn es auch viele Kameras gibt, hier gibt es neben der Fujifilm XS1 nur die Panasonic FZ200, die derzeit das sagen hat.

So cool, die Sony RX10, dank dem großen Sensor und dem flotten Fokus. Aber auch gegen die Olympus Style 1 siegt hier einfach die Panasonic FZ200, da sie den Teilbereich einer Kompakten abdeckt. Mit 25-600mm Brennweitenbereich und f2.8 über den gesamten Zoombereich zwingt sie so manchen in die Knie . In der DSLR Welt fast unbezahlbar. Wem der Sensor zu klein ist, kann zur Fujifilm XS1 greifen. Zwar schon etwas älter aber in Sachen Funktionsumfang ein Hit.

Dazu noch völlig manuell steuerbar, wie von einer DSLR gewohnt. Die Brennweite ist die selbe wie bei der Panasonic.

Was ich von aktuellen Mega-Zoom halte, mit bis zu Tele 1200mm oder gar schon 22mm ,- nichts. Die verzeichnen zuviel und wer hier am Ende des Tunnels noch glaubt gutes Licht zu sehen – nene.

OK, wasserfest und ein Zoom von 24 -1200 können schon reizen wie die Fujifilm S1

Ich selbst habe seit Jahren die Panasonic FZ-Serie aktiv. Selbst die ist mir für den Alttag teils zu Groß.

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SYSTEM-KAMERAS:

Sony hat es vor gemacht. Auch in dieser Serie kann ein Vollformat verbaut werdenn. Wie es dann aber so mit dem Preis aussieht, ist sie für die Masse nicht mehr leistbar.

Somit sucht man Alternativen. Eine davon ist bestimmt die Nikon 1 V2 . Super Teil und macht sogar in den eigene Reihen bis zur 3300er DLSR einen Wind. Wenn auch die 1 AW1 super ist, zwar eine eigene Klasse, auf Grund ihres Einsatzgebietes (Outdoor) aber zu teuer. Dank der kleinen Objektive, die im Set den Bereich 10-30 & 30 -110 abdecken also Faktor 2,5 ist man sehr gut bedient.

Ebenso ist hier Olympus sehr sehr stark – die neuen Systeme gefallen mir sehr gut.

Klar Samsung mit der NX300 ist eher Lifestyle also der Fokus auf ernsthafte Systemkamerafotografie gelegt. Diese Kamera ist für Leute die von der Pocket mit deren Funktionen und Motivvorgaben nicht die Finger lassen können.

Dennoch muss ich sagen, wer hier nicht im Pocket-Style fotografieren will und mehr machen will als nur die Zoomwippe zu betätigen, muss einfach zur Panasonic greifen. Gerne auch zur alten G3 Kamera, wobei die aktuelle G6 im Kit auch nicht teuer ist. 14 -42 & 45 -150 mit Faktor 2.

Diese Kameras haben den besten Mix aus System, Handlichkeit, Erweiterbarkeit und Bedienung.

Was Panasonic mit der G-Serie liefert ist eine eigene Welt …

Samsung NX300

DSLR:

WOW das ist eine Welt, wo ich kein Anfänger bin (mein Vater fotografiert seit gut 30 Jahren) aber für mich es sich noch nie ergeben hat, zu sagen warum kaufen.

Am Wochenende, kurz am Gardasee, habe ich die gute alte Kodak V705 mitt an Bord. Diese hat gewaltige 23mm und ein 180 Grad Panorama.

Beim Wandern die Olympus SZ31 dank dem guten Zoom und starkem Weitwinkel.

Wenn es heißt, ab ins Wasser die Olympus TG-2

Und für ernsthafte stimmungsvolle Bilder oder manuelle Freistellung und Makro die Nikon P7700.

Zählt man die Kamera im Preis zusammen hätte ich bestimmt eine gute DSLR mit einigen Objektiven zusammen. Aber von der Einstiegsklasse – wo ich mit so einigen Bridge oder Systemen daran vorbei ziehe.

Somit ist es schwer. Keine DSLR liefert mir unter 28mm ,günstige Objektive und ab 200mm wird es eben so teuer.

Bei einer DSLR will ich Sachen machen können, die ich eine Klasse darunter nicht kann.

Klar eine ältere Nikon D3100 gibt es ab 300 Euro , eine D5100 ab 550.- WOW, aber mit dem, was ich machen will, wird es teuer. Ein 90mm Makro, eine 35/55mm Fixbrennweite, ein 16mm Weitwinkel, ein Alttags-Tele 15-55/80mm und ein Reiszoom 18-200/300mm dann fehlt der Blitz und und und…

Objektivanschluss - Nikon Df - smartcamnews.eu

Objektivanschluss – Nikon Df – smartcamnews.eu

FAZIT:

Dass meine Pocket Sammlung und Brigde Kameras nicht an die Leistung der DSLR ran kommen, ist mir klar, jedoch kommt es nicht immer an das vorne ran geschraubte Rohr oder dessen Sensor an.

Ich kann nur sagen.

Bei den Systemkameras würde ich eine Nikon 1, die Olympus E oder aber auch gerne die Sony mir anlächeln. Liegen doch alle bei gut 800 Euro. Denke aber trotz meiner Möglichkeit und Testreihen der letzten Monate greife ich zur Panasonic G6.

Unter 800 Euro ist es ein „Angebots-spontan Kauf“.

Bei den Pocket greife ich zur Sony HX50V oder Panasonic TZ61

Bei der Outdoor zur Olympus TG-2 oder der immer noch guten TG-820/830. Aber auch die Nikon 1 AW1 ist gut. Ich jedoch bin seit Jahren bereits in der 4. Generation mit Olympus Unterwasserkameras unterwegs.

Ja dann kommen die DSLR.

Ob Nikon oder Canon ist mir egal.

Da ich gerne Nacht,- Makro,- Landschaftsaufnahmen mache spielt bei mir dieser Bereich eine Rolle.

ISO 3200 schaffen Kameras wie die Olympus EM oder Sony Alpha auch – die Nikon DF, D4 sind hier eine Wucht.

3000 Euro und mehr ist aber eine Welt die nicht in meinem Rahmen des Möglichen sind.

Ich sage Nikon D5300 oder D7100. Dort liege ich mit meiner Wunschausstattung schon bei gut 2500.- Euro.

NEIN, ich fotografiere täglich und immer gerne, Lebe aber nicht davon somit für mich einfach unmöglich.

Was wünsche ich mir nun? Alles der Reihe nach.

DSLR: Nikon Df, Nikon D7100, Nikon D5300, Canon 700D und Co.

Systemkamera: Panasonic G6, Olympus E-P5, Sony RX10, Panasonic FZ200, Fujifilm S1, Samsung NX300,

Kompakte: Nikon P7800, Panasonic TZ61, Sony HS20/50V, Olympus SZ31,

Unterwasser: Nikon 1 AW1

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Das war es dann schon. Nun du Lassito.

Meine Meinung (Lassito) geht da einen anderen Weg. Ich bin z.b. voll auf DSLR eingestellt, obwohl mich der Test mit der Olympus E-P5 auch von den Systemkameras überzeugt hat. Sicherlich stimmt die Ansicht von Steve, man könne mit der Nikon P7700 alles abdecken, doch ist es wie gesagt ein Bauchgefühl. Ich fühle mich einfach bei einer DSLR mit APS-C Sensor wohler, da ich auch bei schlechten Lichtverhältnissen und hohem ISO Wert noch rauschfreie Bilder hinbekomme. Inzwischen bekommt man für € 150 und mehr sehr gute Objektive die einen enormen Brennweitenbereich von 18-200 abdecken (ca. 10-fach Zoom).

Aber ich überlege auch immer wieder mir eine Systemkamera zu kaufen. Vermutlich aus dem Hause Nikon, da ich dann mittels Adapter auch meine Objektive verwenden kann. Wäre doch Schade wenn ich mir noch mehr solche Rohre kaufen müsste.

Bei den Kompakten, da tue ich mich schwer. Ich stehe anders dazu als Steve. Ich sehe Kompakte mehr im Bereich bis ca. 7-10 fachem Zoom . Mehr denke ich hat eine Kompakte nicht, obwohl der Wahn immer mehr in die Richtung geht, ein Allroundtalent zu sein – sprich wie die Sony HX50V.

Größtenteils fotografiere ich mit der Festbrennweite von 50mm auf meiner Nikon D7000. Das heißt mit 75mm nach Kleinbild. Deshalb ist es mir auch nicht so wichtig, wie weit der Brennweitenbereich einer Kompakten geht.

Doch welche würde ich mir anlachen. Der Reihe nach.

Kompaktkameras: Sony HX50V

Bridgekamera: Fujifilm X-S1

Systemkamera: Olympus E-P5

DSLR: Nikon D7100

Jeder Kameratyp hat sein für und wider und am Schluss zählt nur das Bauchgefühl.

Lasst euch also von unseren Wünschen nicht beeinflussen sondern geht zu Media Markt, Saturn oder einen anderen Anbieter und nehmt die Kamera in die Hand. Viele Fachhändler überlassen euch die Kameras auch für kurze Zeit. Hier kann ich Foto Lamprechter in Innsbruck empfehlen. Sehr gutes, fachlich versiertes Personal.

In unserem Teil 2 widmen wir uns dann ein wenig dem Zubehör und beginnen mit der Blende und dessen Bedeutung.

Wir hoffen der erste Teil war euch nicht zu lange und ihr seid bald wieder dabei bei unserem

fotografischen 1 mal 1!

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